Erweitere als Teamer*in mit viel Spaß deine sozialen, personalen und interkulturellen Kompetenzen

Spaßvogel undTrostpflaster

Teamer*in sein

Eine Grundvoraussetzung für die Arbeit als Teamer*in ist die Teilnahme an einer vom Veranstalter anerkannten Schulung. Die weiteren Voraussetzungen sind trägerspezifisch; häufig werden z.B. eine 1. Hilfe-Ausbildung, eine Juleica-Ausbildung, ein erweitertes Führungszeugnis oder ausgewiesene Sprachkenntnisse gewünscht. Die genauen Voraussetzungen müssen erfragt werden.

Da es keine offizielle Berufsbeschreibung oder -bezeichnung für Teamer*innen gibt, haben wir im Folgenden mal versucht, zu sammeln und zu beschreiben, was denn ein(e) „Teamer*in“ so alles macht und wie man eigentlich Teamer*in werden kann:

Teamer*in bei Kinder- und Jugendreisen sein heißt

  • du bist quasi rund um die Uhr für die Kinder und Jugendlichen da.
  • du bist Partner*in und Freund*in.
  • du organisierst mit deinem Team das Freizeitangebot.
  • du bist Planer*in und Organisator*in für den Tagesablauf im Camp.
  • deine Betreuer*innentätigkeit ist der Urlaub der Kinder und Jugendlichen.
  • du rauchst nicht vor den Kinder und Jugendlichen.
  • du trinkst keinen Alkohol vor den Kindern und Jugendlichen.
  • du kümmerst dich um alle Fragen und Probleme der Kinder und Jugendlichen.
  • du übernimmst ein Stück Verantwortung und sorgst dafür, dass niemand zu Schaden kommt.

Teamer*in wirst du

  • wenn du mindestens 18 Jahre alt bist (bei manchen Veranstaltern kannst du ab 16 auch als „Hilfsteamer*in“ mitarbeiten…).
  • wenn du dich bei einem Verein oder Reiseveranstalter als Betreuer*in bewirbst (anmeldest).
  • wenn du Spaß und Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hast.
  • wenn du an einer Schulung für Betreuer*innen teilgenommen hast.
  • wenn du Interesse an neuen Erfahrungen hast.
  • wenn du stressresistent und verantwortungsbewusst bist.
  • wenn du ein echter Teamplayer bist.

Wichtig ist, dass wir hier natürlich nur beispielhafte Aspekte aufzählen können. Deine Aufgaben oder die Voraussetzungen zur Mitarbeit können je nachdem, für wen du als Teamer*in arbeitest, auch variieren. Am besten informierst du dich über die „Einsatzmöglichkeiten“ direkt bei der Organisation, für die du gerne aktiv werden möchtest.

Das sagen unsere
Teamerinnen und Teamer

Ich würde Ihnen von den vielen Positiven Erlebnissen erzählen die ich auf einer Reise mache. Zeige ihnen Bilder und Videos. Es kam sogar mal das Kommentar zu einem Video „Bist du das? So kennen wir dich ja gar nicht!

Steffen (23)

Ich habe angefangen, weil ich es für mich als Jugendlicher eine der schönsten Zeiten im Jahr war, in Ferienlager zu fahren und ich gerne Zeit mit Kindern und Jugendlichen verbringe. Ich mache das immer noch, weil es auch jetzt immer eine Zeit ist, auf die ich mich das ganze Jahr freuen kann und auch wenn ich nach einer Woche Ferienlager meist tot umfalle und viel Schlaf nachholen muss, ist es das wert. Es ist fast wie Urlaub nur das ich danach nicht erholt bin.

Miro (20)

In meinem Freundeskreis wird diese Tätigkeit vollkommen respektiert und teilweise auch bewundert, wie man zwischen Schule, Sport und Urlaub auch noch das Zeltlager auf die Beine gestellt bekommt.

Kira (20)

Eine solche freiwillige Tätigkeit wird im Lebenslauf positiv auffallen, nichts desto trotz hilft das jährliche Zeltlager mir ungemein im Umgang mit Kindern. Ich selbst merke bereits jetzt, dass es mir immer leichter fällt richtig zu handeln. Außerdem hilft es meiner Teamfähigkeit, es erleichtert mir Verantwortung zu übernehmen und Dinge zu organisieren.

anonym

Damals im Ferienlager … Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach erlebt haben.

Sebastian (24)

Umgang mit schwierigen Kindern - Umgang mit schwierigen/ungeplanten Situationen - Spontaneität - die Situation ist so, mach nun möglichst schnell und kreativ das Beste draus, drüber meckern kannste später.

Olaf (29)

Weil es die beste, aufregende und interessanteste Erfahrung im Leben ist, und man einfach Freunde fürs Leben gefunden hat.

Sebastian (24)

Was ich alles erlebt habe. Von den anstrengenden Kinder bis hin zu den besten Momenten. Jede Fahrt hat ihre Höhepunkte. Kleine Fehler passieren und können aber auch total lustig enden. Die Momente des Lachens sind solche, die am liebsten bleiben und weiter erzählt werden. Auch das Freunde finden, ist ein super Aspekt!

Sophie (18)

Mit den Resultaten, die einem solch eine Tätigkeit bringen kann. Manche würden sagen, es sind bezahlte Ferien. Doch es ist viel mehr. Es sind eben so lange Nächte mit Diskussionen und Problemfindungen, als auch Schulung von Teamfähigkeit und - besonders wichtig - das erleben von strahlenden Kindern, wenn das Programm läuft. Einfach unbezahlbare Erlebnisse und Geschichten, die man mit nach Hause nimmt.

Jakob (18)

Man kann eine Woche wieder „Kind“ sein, und aus sich herauskommen, und verrückte Dinge machen die man sonst nicht macht -ich liebe es zu animieren und mit Kindern/Jugendlichen zu arbeiten -man hält sich jung und auf dem „neusten Stand“; -man lernt viele neue und interessante Menschen kennen -man kommt viel rum, gerade wenn man gern mit Kinder und Jugendlichen arbeitet und sehr gern viel reist, kann das ganz schnell zu einer Leidenschaft werden. -Gerade bei KI JU sind wir Betreuer wie eine große Familie, jeder neue motivierte und interessierte wird sofort aufgenommen, egal was er macht oder wo er herkommt. Es ist ein Gefühl des „Miteinander“, so kann jede Reise zu einem Erfolg werden. - man lernt über sich hinauszuwachsen und lernt auch neue Seiten und Fähigkeiten an sich kennen.

Steffen (23)

Sie finden es Klasse, dass ich sowas in meinem Alter schon mache und sie unterstützen mich dabei. Ich habe bis jetzt nur positive Rückmeldungen bekommen.

Jessica (16)

Probier`s aus. Es fordert dich, macht Spaß und du wirst begeistert sein.

Daniela (24)